Gartengestaltung leicht gemacht – Teil 2

von am 31. August 2012 in Gartengestaltung

Gartengestaltung leicht gemacht – Teil 2

Im ersten Teil von „Gartengestaltung leicht gemacht“ habe ich euch gezeigt, wie ihr ein Steinbeet anlegt. Im zweiten Teil möchte ich euch zwei weitere Möglichkeiten erläutern, wie ihr euren Garten schöner gestalten könnt. Auch dies sind Varianten mit denen ihr euch die Gartenpflege in Zukunft etwas erleichtern könnt.

Kräutergarten

Ein Kräutergarten ist eine schöne Sache. Zum einen sieht er hübsch aus und zum anderen habt ihr damit eine Kräuterauswahl zum Kochen. Wie in Teil 1 erkläre ich euch auch hier wieder Schritt für Schritt wie´s geht.

  1. Schritt – Kräuter einkaufen

Ich empfehle euch die Kräuter auf dem Markt oder beim Biobauern zu kaufen. Die Kräuter im Supermarkt sind oft minderwertig und gehen schneller ein. Am besten ihr kauft Kräuter, die zu eurem Geschmack und euren Kochgewohnheiten passen. Ich hab bei mir zum Beispiel Schnittlauch, Petersilie, Bohnenkraut, Rosmarin, Zitronenmelisse und Schokominze gepflanzt. Das nutze ich alles zum Kochen und Schokominze sowie Zitronenmelisse für Cocktails und Tee. Für die Optik und den Geruchssinn habe ich mir noch Lavendel gekauft und dazu gepflanzt. Das gibt dem Kräutergarten einen hübschen Farbtupfer und duftet gut.

  1. Schritt – Beet vorbereiten

Kräuter sind generell sonnenliebende Pflanzen. Auch bei Lavendel trifft das zu. Daher solltet ihr einen Platz für den Kräutergarten aussuchen, der viel Sonne abbekommt. Nur so können die Kräuter ihre Vitamine und ätherischen Öle optimal entwickeln.

Die Erde sollte vor dem Einpflanzen mit einer Hacke aufgelockert werden. Auch Unkraut sollte vollständig entfernt werden. Nun die Erde gleichmäßig mit einem Rechen verteilen.

3. Schritt – Kräuter einpflanzen

Die Gartenkräuter könnt ihr nun einpflanzen. Einfach Topf entfernen, die Wurzeln vorsichtig etwas auflockern und in ein vorher frei geschaufeltes Loch einpflanzen. Die Kräuter mit den Händen gut andrücken und die Pflänzchen angießen.

  1. Schritt – eventuell Rindenmulch auftragen

Kräuter brauchen viel Feuchtigkeit. Da Rindenmulch Wasser gut speichern kann, sorgt das Naturmaterial für einen feuchten Untergrund. Damit entstehen optimale Bedingungen für das Kräuter-Wachstum und man muss weniger gießen. Trotzdem solltet ihr den Wasserbedarf bei Kräutern regelmäßig prüfen und je nach dem wässern. Einfach das Rindenmulch in einer ca. fünf Zentimeter dicken Schicht zwischen den Kräutern verteilen. Durch das Rindenmulch wächst auch weniger Unkraut, was die Gartenpflege extrem erleichtert.

Um das Kräuterbeet optisch aufzuwerten, könnt ihr auch schöne Sandsteine oder Dekomaterial aus Ton zwischen den Kräutern platzieren. Das ergibt einen mediterranen Look.

Bodendecker

Als Bodendecker bezeichnet man prinzipiell Pflanzen, die sehr flach wachsen und damit den Boden bedecken. Solche Pflanzen eignen sich ideal dafür, um Flächen pflegeleicht zu gestalten. Diese Pflanzen wachsen schnell und verhindern, dass darunter Unkraut wächst.

Ein Beispiel

Ich habe bei mir zum Beispiel die Pflanze namens Fetthenne verwendet. Dieser Bodendecker wird oft auch als Mauerpfeffer bezeichnet. Es gibt hier allerdings einige Unterarten davon. Hier müsst ihr einfach schauen was euch gefällt oder euch beraten lassen. Ich kann zu dieser Pflanze nur sagen, dass sie extrem schnell wächst, hübsch aussieht, sehr pflegeleicht ist und von Bienen geliebt wird. Da Bienen sowieso nur noch wenige Blumen in unseren Gärten finden, war ich sofort überzeugt. So sieht die Art Fetthenne aus, die ich nutze:

Fetthenne

Diese und viele andere Arten von Bodendeckern könnt ihr an Stellen pflanzen, die ihr pflegeleicht umgestalten wollt. Ihr pflanzt die Bodendecker einfach an gewünschten Stellen ein und ihr werdet sehen, dass die Flächen extrem schnell bedeckt sind. An diesen zugewachsenen Stellen wächst kaum noch Unkraut. Außerdem brauchen diese Pflanzen nicht viel Wasser. Sie ziehen Feuchtigkeit aus dem Boden und durch die Bodendeckung bleibt die Erde darunter länger feucht. Im heißen Sommer schadet bewässern aber natürlich nicht.

Mit Steinbeeten kombinieren

Ein Steinbeet könnt ihr mit diesen Bodendeckern auch sehr schön kombinieren. Die Bodendecker wachsen auch über die Steine hinaus, was sehr dekorativ aussieht.

So ich hoffe diese Tipps helfen euch weiter und wünsche euch jede Menge Spaß beim Pflanzen.

Gartengestaltung leicht gemacht – Teil 1

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