4 Tipps für die Gartenpflege im Winter

von am 15. Dezember 2012 in Pflege

4 Tipps für die Gartenpflege im Winter

Bei der Vorbereitung auf den harten Winter könnt ihr jetzt noch einiges erledigen in eurem Garten. Heute habe ich vier Tipps zusammengestellt. Vielleicht ist darunter noch die eine oder andere Aufgabe, die ihr bisher vergessen habt.

Gartengeräte einlagern

Was bei der jährlichen Aufräumaktion des Gartens vor dem Winter häufig vergessen wird, sind die Gartengeräte. Das ganze Jahr über werden sie benutzt und leisten gute Dienste. Aber die Pflege der Gerätschaften wird oft vernachlässigt. Rost ist häufig die Folge. Daher Spaten, Hacken, Rächen, Schaufeln, Gartenscheren und Co. vor der Einlagerung gründlich von Erde, Pflanzenresten und anderen Verschmutzungen befreien. Auch Feuchtigkeit schadet den Geräten. Alle Gartengeräte sollten deshalb an einem trockenen Ort aufbewahrt werden. Einfaches Haushaltsöl (am besten Leinöl) auf die Metallbereiche der Geräte reiben. Damit erhalten die Teile eine pflegende Schicht, die vor Rost schützt und Gartenscheren beispielsweise gleichzeitig schmiert.

Auch Rasenmäher und Heckenscheren sollten gereinigt werden, bevor sie über den Winter eingelagert werden. Damit die fleißigen Helfer auch im kommenden Jahr gute Dienste leisten können, müssen sie von Schmutz befreit werden. Blätter, Erde usw. entfernen. Beim Rasenmäher sollten die Auffangbehälter gründlich von feuchten Rasenresten befreit werden, damit hier kein Schimmel oder Rost an den Einzelteilen besteht.

Wassertonnen leeren und lagern

Wer im Garten mit Wassertonnen Regenwasser sammelt, sollte diese Tonnen vor dem Frost leeren und einlagern. Bleibt das Wasser drin und Frost kommt, dehnt sich das Wasser beim gefrieren aus und die Tonnen können reißen. Ich habe bei uns im Garten die Regentonnen deshalb frühzeitig geleert, gereinigt und in die Garage gestellt. So kann ich sie frisch geputzt im nächsten Frühjahr wieder aufstellen.

Regenrinnen säubern

Die Regenrinnen sind durch den Herbst häufig verstopft. Das fallende Laub der Bäume überfordert die Regenrinnen häufig und es kommt zu Verstopfungen der Rohre und Rinnen. Bei uns ist das auch passiert und daraufhin hatten wir vor dem Haus einen richtigen Wasserfall, weil bei starkem Regen die Regenrinnen völlig überfordert waren und alles drüber lief. Der Grund war schnell gefunden und entfernt. Haufenweise Laub und kleinere Äste konnten nicht ablaufen.

Im Winter kann das ebenfalls zu Problemen führen. Taut der Schnee auf dem Dach schnell ab, können die Rinnen die größeren Wassermassen nicht fassen und alles läuft über. Bei Frost kann es durch die nicht abgelaufenen Wassermassen auch zu Schäden an den Rohren kommen. Daher vor dem Winter Regenrinnen checken und säubern. Zur Vorbeugung helfen auch Netze oder Gitter über den Rinnen.

Rosen schützen

Wenn ihr eure empfindlichen Rosen im Winter vor Frostschäden schützen wollt, könnt ihr den unteren Bereich mit Erde schützen. Am besten eignet sich Humuserde dafür. Aber auch Tannenzweige können zwischen die Äste gesteckt werden. Das schützt die Rosenzweige und vor allem die empfindliche Triebbasis vor Kälte und Frost.

 

 

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1 KommentarKommentieren

  • UweZ - 28. März 2017 Antworten

    Ich wünschte, dass ich diese Tipps zur Gartenpflege etwas früher gefunden hätte. Vor einigen Monaten hat ich mir einen Pachtgarten mit Haus zugelegt. Allerdings habe ich ganz offensichtlich, die Gartenpflege vernachlässigt.

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